Wir
über uns
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ganz kurz ---
Im April 2005 übernahm
die CAJ die Organisation der Jugendarbeit in Burbach.
CAJ heißt christliche Arbeiterjugend. Dies bedeutet wir arbeiten
aus einer christlichen Motivation heraus, die Würde des Menschen
steht dabei im Mittelpunkt. Wir möchten Jugendliche, die bereit
sind für sich und andere Verantwortung zu übernehmen, ansprechen.
Dabei spielen Herkunft, Outfit, Schulbildung oder Religionszugehörigkeit
keine Rolle.
Eines unsere Ziele ist die
Veränderung der Gesellschaft, damit alle eine Chance auf eine gute
Zukunft haben:
soziale Gerechtigkeit, gleiche
Chancen auf dem Arbeitsmarkt und auf Bildung!
Unsere Arbeit umfasst dabei
folgende Angebote:
Beratung in Problemlagen
Planung und Durchführung von Angeboten und Projekten
Hilfe beim Start ins Berufsleben
Offene Treffpunktarbeit
Ferienspiele
Was dabei genau in Burbach
passiert sehr ihr auf unserer Homepage.
--- und ausführlich
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Wer wir
sind
Der Träger der offenen
Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde Burbach ist die Christliche
Arbeiterjugend. Die CAJ in Deutschland ist ein demokratischer internationaler
und katholischer Jugendverband. Ca. 12.000 Mitglieder sind im Bundesverband
organisiert. Dieser Bundesverband gliedert sich dann in die einzelnen
Diözesanverbände. Der Diözesanverband Paderborn arbeitet
schwerpunktmäßig im südlichen Sauerland und im Siegerland.
Das Diözesanbüro ist in Olpe.
Die Christliche Arbeiterjugend wurde 1925 in Brüssel von dem belgischen
Priester und späterem Kardinal Joseph Cardijn gegründet.
Die CAJ will junge Menschen,
ausgehend von ihrem eigenen Leben, in ihrem Denken, Handeln und Empfinden
unterstützen. Sie versteht sich als Interessenvertretung junger
Menschen und versucht durch Projekte, Aktionen und Veranstaltungen Antwort
zu geben auf deren Wünsche, Fragen, Ängste und Sehnsüchte.
Dabei geht die CAJ davon aus, dass ihre Arbeit vom Leben der Jugendlichen
ausgehen muss, wenn sie auf die Fragen und Bedürfnisse der Jugendlichen
eingehen will. Dabei zeigt es sich oft, dass es sich um Fragen handelt,
die sich aus dem Übergang von der Schule in den Beruf ergeben.
In der CAJ machen in erster Linie Jugendliche mit, die schon oder demnächst
im Arbeitsleben stehen. Die CAJ hat die Situation von sozial benachteiligten
Jugendlichen besonders im Blick. Deshalb treten wir für eine Veränderung
unserer
Erwerbsarbeitgesellschaft ein, damit alle eine Chance haben.
Die Grundlage der Arbeit
ist dabei das christliche Menschenbild. Das heißt, die Einmaligkeit
und Würde jedes Menschen anzuerkennen und seine Möglichkeiten
zu sehen, sich zu entwickeln und zu verändern.
Das Leitbild der CAJ finden Sie auf der Internetseite
der CAJ Paderborn
Aus unserem Konzept
Die offene Kinder- und Jugendarbeit
(OKJA) in der Gemeinde Burbach orientiert sich an den folgenden Strukturmaximen,
angelehnt an die vorgegebenen Eckpunkte des Kreises Siegen-Wittgenstein.
Die Arbeit umfasst alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 27
Jahren. Eine Konzentration des Angebots für Jugendliche ab 14 Jahren
in der offenen Jugendeinrichtung ist wünschenswert. Jüngere
Kinder und Jugendliche sollen mit altersgemäßen gelenkten
Angeboten erreicht werden. Grundlage sind stets die Bedürfnisse
und Bedarfe der Kinder und Jugendlichen.
Prävention
Prävention soll geleistet werden, indem Kompetenzen und Urteilsfähigkeit
der Kinder und Jugendlichen erweitert werden. Alle Angebote der OKJA
sollen altersgerecht, lebenswelt-, geschlechts- und wertorientiert sein.
Rahmenbedingungen und Strukturen sollen so beschaffen sein, dass sie
Kindern und Jugendlichen als Orientierungsmöglichkeiten dienen
und sie dazu befähigen sich innerhalb von Grenzen und Regeln zu
bewegen.
Dezentralisierung
Offene Kinder und Jugendarbeit findet hauptsächlich dort statt,
wo in sozialen Räumen Bedarfe vorhanden sind. Da sie erfahrungsgemäß
vorrangig in den Jugendhäusern stattfindet, soll der Jugendtreff
mit Standort in Holzhausen vorerst der wesentliche Sozialraum der offenen
Jugendarbeit der Gemeinde Burbach sein. Er ist Ort der pädagogischen
Arbeit, der jugendkulturellen Entfaltung und Anlaufstelle. Mittelfristig
ist anzustreben einen weiteren Standort in Burbach Mitte zu verwirklichen,
um den regionalen Anforderungen Rechnung zu tragen.
Dezentrale Aktivitäten und gelenkte Angebote sollen insbesondere
durch Vernetzung mit anderen Trägern und Einrichtungen (Kirchengemeinden,
CVJM, Schulen, Sportvereine) realisiert werden.
Alltagsorientierung
Die inhaltlichen Angebote der Jugendeinrichtung und der offenen Kinder-
und Jugendarbeit sollen sich am Alltag der betreffenden jungen Menschen
orientieren. Sie haben die dort vorhandenen wesentlichen Themen und
Fragen aufzugreifen und zu bearbeiten, um so junge Menschen bei der
Lebensbewältigung zu unterstützen. Die konkrete Lebenslage
und die alltäglichen Erfahrungen der Kinder und Jugendlichen prägen
die OKJA in Burbach.
Integration
Eine wesentliche Aufgabe der offenen Arbeit insbesondere des Jugendtreffs
stellt die Integrationsleistung für Kinder und Jugendliche und
für bestehende Sozialformen, wie Jugendgruppen und Cliquen, dar.
Sie sollen mit ihren jugendkulturellen Ausdrucksformen, mit ihren Interessen
und den Bezügen zu bestimmten Cliquen und Szenen ernst genommen
und gefördert werden. Dies schließt die aufsuchende Arbeit
an den entsprechenden Treffpunkten und Sozialräumen ein.
Die Pflicht, Ausgrenzungen entgegen zu wirken, bezieht sich darüber
hinaus vorrangig auf benachteiligte Kinder und Jugendliche aus sozial
schwachen Kontexten. Als Christliche Arbeiterjugend ist uns die Förderung
von Jugendlichen, die aufgrund ihrer Lebenslagen in besonderer Weise
in ihren Entfaltungsprozessen gehemmt und blockiert sind bzw. werden,
die mit Problemlagen leben, in Notsituationen geraten sind, Minderheitsgruppen
angehören oder von Ausgrenzung bedroht sind, ein besonderes Anliegen.
Partizipation
Die CAJ ist ein durch ehrenamtliches Engagement geprägter Jugendverband.
Dies soll sich insbesondere in der offenen Arbeit der Jugendeinrichtung
widerspiegeln. Junge Menschen sollen nicht bloß Adressaten der
Angebote sein, sondern die inhaltliche Ausgestaltung der Arbeit prägen
und mitverantworten.
Die Übernahme von Verantwortung, die Einübung demokratischen
Handelns, offene Dialogformen usw. kennzeichnen partizipatorische Jugendarbeit.
Zu ermöglichen und Jugendliche dazu zu befähigen, sich ehrenamtlich
zu engagieren, sind zentrale Anliegen der Jugendarbeit.
Kooperation und Vernetzung
Die sozialräumliche Vernetzung und die Vernetzung mit dem Freizeit-
und Bildungsangebot Dritter, ist durch Kooperation und Abstimmung mit
anderen Trägern von Kinder- und Jugendarbeit zu gewährleisten.
Des Weiteren ist die Vernetzung mit dem Freizeit- und Bildungsangebot
der CAJ herzustellen und zu fördern. Die CAJ hält ein breites
Spektrum an Angeboten bereit.
Kooperation geschieht auch mit anderen katholischen Jugendfreizeitstätten
über Arbeitsgruppen und Fachtagungen des Erzbistums Paderborn.
Jugendförderung in der Gemeinde Burbach
Offene Arbeit
Die offene Arbeit im Jugendtreff gliedert sich in mehrere Bereiche.
Das Herz einer Jugendeinrichtung liegt im offenen Treff bzw. dem Cafeteriabereich
während des offenen Betriebes. Hier finden die Besucher/innen die
Möglichkeit sich kennen zu lernen, Musik zu hören, sich zu
treffen, zu spielen usw.
Freiräume, Strukturen und Regeln können gemeinsam mit den
Fachkräften gestaltet werden.
Der offene Betrieb kann durch Veranstaltungen und gezielte Aktionen
bzw. Angebote, je nach Interesse und Bedürfnis der Besucher/innen
bereichert werden.
Standort
Die beiden Jugendeinrichtungen befinden sich im Ortsteil Holzhausen in Räumlichkeiten
der Grundschule sowie im Ortskern von Burbach im ehemaligen Konfirmandenhaus der ev. Kirchengemeinde.
Ferienspiele
Angebot an Veranstaltungen, Aktionen, Fahrten, Freizeiten usw. während der Sommerferien sowie im Herbst und Frühjahr.
Die Ferienspiele decken insbesondere den Bereich der gelenkten Angebote
für die jüngeren Kinder und Jugendlichen ab. Es
gibt jeweils zu den Sommerferien und im Herbst
ein Programmheft, das die Veranstaltungen ankündigt und großflächig
verteilt wird.
Außerschulische
Jugendbildungsarbeit
Neben einer Jugendarbeit, die einen überwiegend freizeitpädagogischen
Charakter hat, gehört eine außerschulische Jugendbildungsarbeit
zum Qualitätsstandard der Jugendarbeit der CAJ. Ihr Ziel ist es,
junge Menschen zu befähigen, ihre jeweiligen Lebenszusammenhänge
zu reflektieren sowie Kompetenzen zu erwerben, die sie selbstständig
und zugleich sozial und ökologisch verantwortlich und handlungsfähig
machen. Die möglichen Bildungsveranstaltungen bieten die Möglichkeit
von neuen Lernerfahrungen ohne schulische Zwänge und kommerzielle
Interessen. Im Zentrum der Angebote steht das Lernen durch Erfahrung,
die reflektierte Aneignung der sozialen Umwelt auch durch die Entwicklung
und Erprobung von Zukunftsentwürfen und der Erwerb sozialer Kompetenzen
(vgl. www.hessischer-jugendring.de). Die Angebote der außerschulischen
Jugendbildung in der Gemeinde Burbach kann unterschiedliche Zielgruppen
ansprechen. Eine besondere Notwendigkeit sehen wir in den regelmäßigen
Bildungsangeboten für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
um die gesamte Jugendarbeit möglichst qualifiziert in der Gemeinde
auf viele Schultern verteilen zu können.
Darüber hinaus sind andere Zielgruppen (Mädchen, Jungen, Hauptschüler,
Auszubildende, Berufseinsteiger, etc.) denkbar.
Aufsuchende Arbeit -
dezentrale Angebote
Aufsuchende Jugendarbeit verfolgt das Ziel, Ausgrenzung und Stigmatisierung
von Kindern und Jugendlichen zu verhindern oder zu verringern. Sie richtet
sich vorrangig an Kinder und Jugendliche, die von stationären Angeboten
der Jugendarbeit in der Gemeinde Burbach nicht mehr erreicht werden
und nicht mehr erreicht werden wollen. Um dieser Aufgabenstellung gerecht
zu werden, ist es notwendig, sich in das unmittelbare Lebensumfeld der
Zielgruppe zu begeben und deren informelle Treffpunkte aufzusuchen.
Aufsuchende Jugendarbeit setzt sich dabei für die Interessen der
Jugendlichen ein und will deren Lebensräume erhalten bzw. erweitern.
Ihre Angebote müssen möglichst niedrigschwellig, informell
und voraussetzungslos sein. Nach unserem Verständnis muss aufsuchende
Jugendarbeit, die sich als pädagogische Arbeit definiert, ausschließlich
und eindeutig zuständig für junge Menschen und deren Problemlagen
sein und nicht für die Problemlagen, die sie eventuell anderen
Menschen in der Gemeinde bereiten.
Zusammenarbeit mit Schulen
Der Hauptaspekt der Zusammenarbeit mit den Schulen im Gemeindegebiet
ist der Austausch. Die spezifischen Situationen und Bedürfnisse
der Kinder und Jugendlichen sollen so gut wie möglich eingeschätzt
werden können, um gezielt und effektiv Angebote zu machen. Nicht
gemeint ist Schulsozialarbeit im Sinne einer Kraft, die in der Schule
beschäftigt ist. Die Zusammenarbeit geschieht auf Augenhöhe.
Die CAJ leitet an der Hauptschule Burbach seit 2005 eine regelmäßige Hausaufgabenbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7. Im Rahmen der Landesförderung ‚13plus' bieten wir nach dem Unterricht ab 13.15 Uhr Hausaufgabenbetreuung und anschließend offene Freizeitangebote wie Basteln, Musik, Sport, Spiel usw. an.
Beratung und personales
Angebot
Neben Freizeitpädagogik, Bildungs- und aufsuchender Jugendarbeit
muss die Beratung von Jugendlichen und eventuell auch von Eltern von
Anfang an zum Arbeitsansatz der Jugendarbeit in der Gemeinde Burbach
zählen. Durch die vielfältigen und vielschichtigen Problemlagen,
von denen junge Menschen betroffen sein können, ergibt sich ein
Beratungsbedarf an eine pädagogisch qualifizierte Fachkraft, die
klientenorientiert Gesprächs- und Hilfeangebote zur Verfügung
stellen soll, wenn sie von Jugendlichen oder Eltern gewünscht sind.
Dabei ist die Authentizität der pädagogischen Fachkraft von
hoher Bedeutung. Besonders für Jugendliche ist es wichtig, dass
man ihnen zuhört und sich für sie interessiert.
Für Beratungsgespräche müssen adäquate Räumlichkeiten
zur Verfügung stehen. Für alle Gespräche sichert die
pädagogische Fachkraft Verschwiegenheit zu.